Kostenlose Gabelstapler-Checkliste für die tägliche Einsatzprüfung

Eine tägliche Einsatzprüfung für jeden Stapler, ein Protokoll, das einen Stapler mit Mangel außer Betrieb hält, bis er repariert ist, und Verzeichnisse für die jährliche Prüfung, die Wartung, den Fahrauftrag und die Unterweisung. Läuft in Microsoft Excel und in Google Sheets.

Staplerverzeichnis der Vorlage mit Status, letzter Einsatzprüfung, nächster Prüfung durch die befähigte Person, nächster Wartung, Stunden bis zur Wartung und offenen Mängeln

Was die tägliche Einsatzprüfung umfasst

Nach § 9 der DGUV Vorschrift 68 „Flurförderzeuge“ prüft der Fahrer den Stapler täglich vor Einsatzbeginn auf erkennbare Mängel und achtet auch während des Betriebs darauf. Ein Stapler mit einem Mangel, der die Sicherheit beeinträchtigt, wird nicht in Betrieb gesetzt, der Mangel wird umgehend gemeldet, und der Unternehmer sorgt dafür, dass er vor dem Weiterbetrieb behoben ist. Die Prüfung macht die Person, die fährt. Sie dauert ein paar Minuten und hat zwei Teile.

Das Blatt Tägliche Einsatzprüfung druckt je Stapler und Woche eine DIN-A4-Seite mit einer Spalte für jeden Tag:

  • Stapler abgeschaltet: Füllstände und Leckagen, Reifen und Räder, Gabelzinken und ihre Sicherung, Hubmast und Hubketten, Fahrerschutzdach und Lastschutzgitter, Anbaugeräte, beim Elektrostapler Batterie und Kabel, beim Flüssiggasstapler Gasflasche und Anschlüsse, der Sicherheitsgurt und ob Typenschild und Warnhinweise noch lesbar sind.
  • Stapler eingeschaltet: Hupe, Beleuchtung und Rückfahrwarner, Betriebs- und Feststellbremse, Lenkung, Heben, Senken und Neigen (sinkt die Last ab?), Anzeigen und Warnleuchten und jedes Geräusch oder Vibrieren, das gestern noch nicht da war.

Die Punkte folgen der täglichen Einsatzprüfung, wie sie der DGUV Grundsatz 308-001 für die praktische Ausbildung der Staplerfahrer aufführt. Elektro-, Diesel- und Flüssiggasstapler teilen die meisten davon, deshalb gibt es ein Blatt, auf dem die Zeilen für einen bestimmten Antrieb markiert sind, statt zwei Blättern, die jemand verwechselt.

Wo die Papier-Checkliste aufhört

Ein Blatt am Stapler hält fest, dass jemand hingesehen hat. Abstellen kann es den Stapler nicht. Findet die Spätschicht eine undichte Hydraulik und kreuzt das Kästchen an, hält niemand die Frühschicht davon ab, am Morgen mit demselben Stapler loszufahren, wenn das Schild abgefallen ist.

Deshalb hat die Arbeitsmappe hinter der Checkliste drei weitere Blätter:

Prüfprotokoll. Eine Zeile je Stapler und Schicht, mit Betriebsstunden und IN ORDNUNG oder MANGEL. Ein MANGEL bleibt OFFENER MANGEL, bis jemand einträgt, wann er behoben wurde.

Staplerverzeichnis. Eine Zeile je Stapler. Es liest das Protokoll, also füllen sich letzte Einsatzprüfung, aktuelle Betriebsstunden und offene Mängel von selbst, und die Spalte Status zeigt AUSSER BETRIEB, solange ein Mangel offen ist. Daneben laufen drei Fristen. Die erste ist die wiederkehrende Prüfung durch eine zur Prüfung befähigte Person, im Betrieb meist UVV-Prüfung genannt: § 37 der DGUV Vorschrift 68 setzt dafür längstens ein Jahr, und nach § 4 Abs. 4 BetrSichV wird ein Arbeitsmittel mit vorgeschriebener Prüfung erst verwendet, wenn sie durchgeführt und dokumentiert ist. Ist noch keine Prüfung eingetragen, zeigt der Status PRÜFUNG FEHLT, ist sie abgelaufen, PRÜFUNG ÜBERFÄLLIG, 30 Tage vorher PRÜFUNG BALD FÄLLIG. Der Prüfabstand ist je Stapler auf 1 bis 12 Monate ausgelegt, ein größerer Wert löst eine Warnung aus. Die anderen beiden gehören zur Wartung, nach Kalendertagen und nach Betriebsstunden. Ein Stapler im Zweischichtbetrieb erreicht 250 Stunden, lange bevor seine 90 Tage um sind, und ein Wartungsplan, der nur Tage zählt, übersieht das. WARTUNG ÜBERFÄLLIG erscheint, sobald eine der beiden abgelaufen ist, WARTUNG BALD FÄLLIG 14 Tage oder 25 Stunden vorher. Fehlt der Prüfabstand oder das Datum der letzten Wartung, sind beide Wartungsintervalle leer oder hat ein Wartungsintervall in Stunden keine Betriebsstunden, von denen es zählen kann, zeigt der Status ANGABE FEHLT statt IN BETRIEB.

Fahrpersonal. Einen Stapler mit Fahrersitz oder Fahrerstand steuert nach § 7 der DGUV Vorschrift 68 nur, wer mindestens 18 Jahre alt, geeignet und ausgebildet ist, seine Befähigung nachgewiesen hat und schriftlich beauftragt wurde. Dazu kommt die Unterweisung, mindestens einmal jährlich, mit Datum und Namen schriftlich festgehalten (§ 12 Abs. 1 BetrSichV). Für Mitgänger-Flurförderzeuge verlangt § 7 Abs. 2 keinen schriftlichen Auftrag, sondern eine geeignete Person, die in der Handhabung unterwiesen ist. Das Blatt hält je Person die Bauart, den Fahrausweis, das Datum des schriftlichen Fahrauftrags und für welche Stapler er gilt, die letzte Unterweisung und wer sie gehalten hat. Der Status wird rot, wenn bei einem Stapler mit Fahrersitz oder Fahrerstand der Fahrauftrag fehlt, wenn keine Unterweisung eingetragen ist oder die letzte länger als zwölf Monate zurückliegt; mit der Bauart „Nur Mitgänger“ verlangt auch die Datei keinen schriftlichen Auftrag.

Hat der Betrieb weitere Geräte mit Wartungsplan, erledigt die Wartungsplan-Vorlage dieselbe Aufgabe für sie, und die Checkliste für die Feuerlöscher-Prüfung deckt die Feuerlöscher an den Staplern und an den Regalen ab.

Wer mit einer Gabelstapler-Checkliste arbeitet

Die Prüfung macht, wer fährt. Jemand anderes muss wissen, welche Stapler stehen und welche Prüfung oder Wartung überfällig ist.

Lager und Distribution

Gemischte Flotten im Zwei- oder Dreischichtbetrieb, bei denen die Stunden schneller steigen als der Kalender.

Produktion

Stapler, die Rohmaterial und Fertigware bewegen, geprüft bei jedem Schichtwechsel.

Holz- und Baustoffhandel, Lagerplätze

Diesel- und Flüssiggasstapler im Freien, mit mehr Verschleiß an Reifen, Gabeln und Ketten.

Kühllager

Elektrostapler, deren Batterien und Hydraulik unter der Kälte leiden.

Handel und Filialen

Ein oder zwei Stapler und mehrere gelegentliche Fahrer, deren Unterweisung leicht in Vergessenheit gerät.

Vermietung und Händler

Stapler, die zu Kunden gehen, geprüft vor der Auslieferung und bei der Rückgabe.

Tabelle oder UNIO24 – was passt zu Ihrer Flotte?

Die Arbeitsmappe reicht für ein paar Stapler und eine verantwortliche Person. Darüber hinaus ist das Protokoll nur so aktuell wie die Person, die es abtippt.

Tabelle oder UNIO24 – was passt zu Ihrer Flotte?
FunktionKostenlose VorlageUNIO24 kostenlosEmpfohlen im Mehrschichtbetrieb
Die tägliche Prüfung
Einsatzprüfung vor SchichtbeginnDie Vorlage druckt ein Wochenblatt je Stapler. UNIO24 führt die Checkliste auf dem Handy der Person, die fährt.TeilweiseJa
Nachweis, dass an diesem Stapler geprüft wurdeEin Haken auf Papier lässt sich nachträglich setzen. Ein QR-Scan hält Stapler, Uhrzeit und Person fest.NoJa
Foto vom MangelDie undichte Stelle oder die verbogene Gabel, direkt am Eintrag.NoJa
Mängel, Prüfung und Wartung
Stapler mit Mangel außer Betrieb haltenDas Verzeichnis zeigt AUSSER BETRIEB aus dem Protokoll. UNIO24 legt zusätzlich einen Reparaturauftrag an und weist ihn zu.TeilweiseJa
Wartung nach Datum und BetriebsstundenBeide verfolgen sie. UNIO24 legt den Wartungsauftrag nach Plan an, statt zu warten, bis jemand die Datei öffnet.TeilweiseJa
Daten und Zuverlässigkeit
Mehrere Fahrer und Schichten gleichzeitigEine geteilte Datei wird überschrieben. UNIO24 verkraftet gleichzeitige Nutzer über Schichten und Standorte.TeilweiseJa
Vollständige Historie je StaplerJede Prüfung, jeder Mangel, jede Reparatur und Wartung zusammen aufbewahrt und nie überschriebenTeilweiseJa
Voll unterstützt0/ 77/ 7

Häufige Fragen

Zur täglichen Prüfung, zu den Nachweisen und zur Vorlage

Ist die Gabelstapler-Checkliste kostenlos?

Ja. Keine Kosten, kein Abo, keine Kreditkarte. Name und E-Mail-Adresse eintragen, und der Download der Excel-Datei startet sofort.

Wie oft muss ein Stapler geprüft werden?

Täglich vor Einsatzbeginn durch die Person, die fährt (§ 9 DGUV Vorschrift 68); die TRBS 1201 nennt die Bremsen von Flurförderzeugen als Beispiel für eine Kontrolle zu Beginn jeder Arbeitsschicht. Dazu kommt die wiederkehrende Prüfung in Abständen von längstens einem Jahr (§ 37 DGUV Vorschrift 68), durch eine zur Prüfung befähigte Person (§ 14 Abs. 2 BetrSichV); innerhalb dieses Rahmens legen Sie die Frist in der Gefährdungsbeurteilung fest. Die Wartung läuft daneben, oft alle 90 Tage oder 250 Stunden; maßgeblich ist die Betriebsanleitung oder Ihr Wartungsvertrag. Beides lässt sich im Verzeichnis je Stapler ändern.

Was ist die UVV-Prüfung beim Stapler?

So heißt im Betrieb meist die wiederkehrende Prüfung nach der Unfallverhütungsvorschrift „Flurförderzeuge“, der DGUV Vorschrift 68: längstens jährlich, und nach BetrSichV durch eine zur Prüfung befähigte Person. Sie ist etwas anderes als die tägliche Einsatzprüfung, die die Person macht, die fährt. Die Vorlage führt beide: das Datum der letzten Prüfung und den Prüfabstand im Staplerverzeichnis, die tägliche Prüfung im Prüfprotokoll.

Gibt es eigene Checklisten für Elektro- und Gasstapler?

Ein Blatt deckt beide ab. Die meisten Punkte sind gleich, und die übrigen, Batterie und Kabel beim Elektrostapler, Motoröl und Kühlwasser beim Diesel- und Flüssiggasstapler, Gasflasche und Anschlüsse beim Flüssiggasstapler, sind markiert, sodass die Person, die fährt, überspringt, was nicht zutrifft.

Muss die tägliche Einsatzprüfung schriftlich festgehalten werden?

§ 9 der DGUV Vorschrift 68 verlangt die Prüfung selbst, täglich vor Einsatzbeginn; dass sie aufgeschrieben wird, steht dort nicht. Die meisten Betriebe halten sie trotzdem fest, weil nur so zu zeigen ist, dass sie stattgefunden hat, wenn nach einem Unfall jemand fragt. Schriftlich nachzuweisen ist dagegen die wiederkehrende Prüfung durch die befähigte Person (§ 39 DGUV Vorschrift 68, § 14 Abs. 7 BetrSichV).

Was passiert, wenn ein Stapler bei der Einsatzprüfung durchfällt?

Mit einem Mangel, der die Sicherheit beeinträchtigt, wird er nicht in Betrieb gesetzt, und der Mangel geht umgehend an die verantwortliche Person; vor dem Weiterbetrieb muss er behoben sein (§ 9 DGUV Vorschrift 68). In dieser Arbeitsmappe zeigt ein MANGEL im Prüfprotokoll den Stapler im Verzeichnis als AUSSER BETRIEB, bis das Datum der Reparatur eingetragen ist.

Was braucht eine Person, um Stapler zu fahren?

Für Stapler mit Fahrersitz oder Fahrerstand nach § 7 DGUV Vorschrift 68: mindestens 18 Jahre, geeignet und ausgebildet, die Befähigung nachgewiesen und einen schriftlichen Auftrag. Der DGUV Grundsatz 308-001 beschreibt die Ausbildung und den Fahrausweis; der Auftrag nennt den Betrieb oder Betriebsteil und die Stapler, für die er gilt, und er erlischt, wenn die Person das Unternehmen verlässt. Unterwiesen wird mindestens einmal jährlich (§ 12 Abs. 1 BetrSichV). Für Mitgänger-Flurförderzeuge genügt nach § 7 Abs. 2 eine geeignete Person, die in der Handhabung unterwiesen ist. Das Blatt Fahrpersonal führt Bauart, Fahrausweis, Fahrauftrag und Unterweisung und meldet, wenn bei einem Stapler mit Fahrersitz oder Fahrerstand der Fahrauftrag fehlt oder wenn die Unterweisung fehlt oder abgelaufen ist.

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